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Klinik für Frauenheilkunde
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Allgemeine Gynäkologie

1. Harninkontinenz (Blasenschwäche)

Sprechstunde

Bei fast jeder zweiten Frau über 50 Jahren kommt es zu ungewolltem Urinabgang, entweder nur tropfenweise oder auch in größeren Mengen. Das Problem ist für viele Betroffene sehr unangenehm und wird oft nicht angesprochen. Voraussetzung für eine optimale Therapie ist die exakte Diagnose, welche Form der Blasenschwäche vorliegt.

Es werden folgende Formen der Blasenschwäche unterschieden:

  • Streßinkontinenz (Belastungsinkontinenz)
  • Dranginkontinenz (Urgeinkontinenz)
  • Seltenere Formen: Reflexinkontinenz
  • Überlaufinkontinenz

Ursache und Symptome

Unter Streßinkontinenz versteht man den unwillkürlichen Harnabgang bei Erhöhung des Druckes im Bauchraum, z.B. beim Lachen, Niesen, Husten oder bei körperlicher Belastung. Ursache ist eine verminderte Funktion des Verschlußmechanismus der Blase. Ein Harndrang wird vorher meist nicht verspürt.

Es werden drei Schweregrade unterschieden:

Grad I: Harnabgang beim Lachen, Niesen, Husten, Pressen

Grad II: Harnabgang bei körperlicher Arbeit, beim Laufen

Grad III: Harnabgang im Stehen, unabhängig von der körperlichen Tätigkeit.

Bei der Dranginkontinenz kommt es zum unwillkürlichen Harnabgang durch eine Funktionsstörung der Blasenwandmuskulatur. Kurz vorher verspürt die betroffene Patientin, auch schon bei gering gefüllter Blase, einen starken Harndrang mit nicht mehr zu hemmender Entleerung. Eine häufige Ursache dieser Störung ist ein Mangel an Östrogenen. Aber auch Veränderungen in der Blasenwand, wie z.B. Entzündungen, Steine oder Tumore können zu dieser Erkrankung führen. Häufig kommt eine Dranginkontinenz bei einem Vorfall der Gebärmutter vor. Durch eine Schwäche des Beckenbodens oder eine Bindegewebsschäche wird die Gebärmutter nicht mehr in einer straffen Position gehalten und tritt nach unten. (siehe auch unter Senkungserkrankungen).

Die Reflexinkontinenz ist durch unwillkürliches Zusammenziehen der Blasenmuskulatur bedingt, welche meist als Folge von Verletzungen des Rückenmarkes auftreten.

Zu einer Überlaufinkontinenz kommt es, wenn die Blasenmuskulatur sich nur mangelhaft oder gar nicht zusammenziehen kann. Die Blase ist dann übervoll und kann nicht entleert werden, sondern der Urin läuft nur ab. Ursachen dafür sind Schädigungen der Nervenfasern durch vorangegangene Operationen oder Schädigungen im Bereich des Rückenmarkes.

Andere Ursachen für den unfreiwilligen Harnabgang können aber auch Medikamente oder Erkrankungen mit Zunahme des Harnvolumens, wie z.B. eine Herzinsuffizienz oder Diabetes mellitus sein.

Diagnostik

Wichtig für die Therapie ist eine vorhergehende genaue Ursachenforschung der Erkrankung.

Zunächst ist es hilfreich mittels eines Fragebogens die aktuellen Beschwerden festzustellen.

Link Fragebogen

Ein Miktionstagebuch über Zeitpunkt und Menge des Harnabgangs hilft außerdem den Erfolg einer Therapie einzuschätzen.

Bei der gynäkologischen Untersuchung wird besonders auf Senkungserkrankungen geachtet. Ein Harnwegsinfekt wird mittels einer Urinuntersuchung ausgeschlossen.

Spezielle Untersuchungen zur Urodynamik schließen sich ggf. an. Dabei kommen Verfahren wie die Zystometrie (Messung des Blaseninnendruckes während der Füllung der Blase und während der Entleerung), die Urethrozystometrie (Ermittlung der Harnröhrenverschlussfunktion) und die Uroflowmetrie (Messung der Harnmenge pro Zeit während der Entleerung) zur Anwendung.

Um ein genaues Bild der Harnröhre und der Harnblase zu bekommen, kann eine Blasenspiegelung notwendig sein.

Therapie

Grundlage der Therapie ist bei älteren Patientinnen vor allem eine Östrogentherapie, das Training der Beckenbodenmuskulatur, die Behandlung eines Harnwegsinfektes und ein Trink- und Miktionstraining.

Die nachfolgende Therapie ist abhängig von der Ursache der Inkontinenz.

Bei der Stressharninkontinenz kann zunächst die Einlage eines Pessars helfen.

Seit einiger Zeit gibt es ein Medikament (Duloxetin), welches durch Steigerung der Aktivität des Blasenschließmuskels die Blasenschwäche beseitigen kann.

Bei schweren Formen der Streßinkontinenz bzw. wenn die anderen Therapien versagt haben hilft häufig nur eine Operation. Diese kann aus dem Entfernen der Gebärmutter und im Bedarfsfall einer "vorderen und hinteren Plastik"bestehen. Vordere Plastik bedeutet das Beseitigen einer Vorwölbung der Harnblase in die Scheide. Dabei wird der Blasenboden nach vorn angehoben und die überschüssige Scheidenhaut entfernt. Bei einer hinteren Plastik, wo sich ein Teil des Mastdarmes in die Scheide wölbt, wird diese nach hinten versenkt und ebenfalls das überstehende Scheidengewebe entfernt. Diese Operation erfolgt von der Scheide aus.

Das Anheben der Blase und der Harnröhre kann aber auch mittels eines Bandes erfolgen. Die Gebärmutter wird dabei nicht entfernt. Je nach dem Weg durch das Gewebe unterscheidet man zwei Arten die TVT (tension free vaginal tape) und die TOT (transobturatorische Bandeinlage). Die Einlage der Bänder erfolgt über zwei kleine Hautschnitte und zwei kleine Einschnitte in der Scheide. Das Band verbindet sich dann innerhalb der nächsten Wochen fest mit dem Gewebe.

Eine Dranginkontinenz lässt sich nicht durch eine Operation beseitigen, sondern nur verschlimmern. Eine ausreichende örtliche Östrogenzufuhr (z.B. durch Scheidenzäpfchen) bildet auch hier die Grundlage der Therapie. Zusätzlich werden so genannte Anticholinergika als Medikamente gegeben.


2. Senkungserkrankungen (Deszensus) und Vorfall (Prolaps)

Eine Senkung der Scheide und der Gebärmutter (Deszensus vaginae et uteri) gehören im Alter zu den häufigsten Erkrankungen einer Frau. Sinken Teile des inneren Genitales im kleinen Becken tiefer als normal so spricht man von einer Senkung bzw. Deszensus. Als Vorfall bzw. Prolaps bezeichnet man das teilweise oder völlige Heraustreten der Gebärmutter oder der Scheide.

Ursachen

Ursachen der Senkungserkrankungen sind eine Schwäche des Beckenbodens z.B. eine Überdehnung des Beckenbodens nach der Geburt und eine Erschlaffung des Halteapparates der Gebärmutter.

Eine Senkung der vorderen Scheidenwand ist fast immer mit einer Aussackung des Blasenbodens (Zystozele) und eine Senkung der hinteren Scheidenwand mit einer Vorwölbung der Mastdarmvorderwand (Rektozele) verbunden

Symptome

Typische Symptome sind ein Druckgefühl nach unten oder das Gefühl es falle etwas aus der Scheide, eine Harninkontinenz, erschwerter Stuhlgang und Schmerzen.

Wenn keine Beschwerden bestehen reicht meistens eine Physiotherapie oder eine lokale Östrogengabe aus.

Vor einer operativen Therapie muss man nach einer Blasenschwäche oder einer Stuhlinkontinenz forschen.

Therapie

Die Operation einer Senkung oder eines Vorfalls erfolgt von der Scheide aus und besteht in der vorderen und hinteren Plastik (siehe Therapie der Harninkontinenz). Wenn nötig wird die Gebärmutter mit entfernt. In einigen Fällen ist zusätzlich noch eine Befestigung der Scheide an einem Band zwischen Kreuz- und Steißbein notwendig (Vaginaefixatio sacrospinalis).

Das Einsetzen eines Pessars ist nicht als Dauerbehandlung geeignet, da jedes Pessar alle 3-4 Wochen gewechselt werden muss.


3. Blutungsstörungen

Blutungsstörungen sind Abweichungen von einer normalen, regelmäßigen Menstruationsblutung durch verschiedene Ursachen. Einerseits können die Intervalle zwischen den Blutungen verändert sein bis hin zu einer Dauerblutung oder die Blutungsstärke ist betroffen.

Ursache

Verstärkte Regelblutungen werden am häufigsten durch organische Ursachen wie Myome, Endometriose, Eileiterentzündung, Polypen oder die Spirale hervorgerufen.

Eine Blutung aus der Scheide nach der Menopause muss in jedem Fall abgeklärt werden, da es ein Symptom für eine bösartige Erkrankung des Genitales sein kann.

Therapie

Zur Behandlung stehen je nach Ursache verschiedene Medikamente zur Verfügung.

Bei zu starken Blutungen bzw. bei Dauerblutungen sind jedoch häufig eine Spiegelung der Gebärmutterhöhle (Hysteroskopie) und eine Ausschabung (Abrasio, Kürettage) notwendig.

Dies kann kurzfristig die Blutung unterbrechen und durch das Gewinnen von Gebärmutterschleimhaut kann diese histologisch untersucht werden. Die endgültige Therapie besteht aber in der Beseitigung der Ursache.

Link ambulantes Operieren


4. Myome

Ursachen und Symptome

Myome sind gutartige Wucherungen der glatten Muskulatur der Gebärmutter. Sie sind oft lange symptomlos und erst mit der Zeit treten Beschwerden wie Blutungsstörungen oder Schmerzen durch Größenzunahme und Druck auf Nachbarorgane auf. Sie können auch eine Ursache für wiederholte Fehlgeburten oder ungewollte Kinderlosigkeit sein.

In sehr seltenen Fällen kann ein Myom auch zu einer bösartigen Geschwulst entarten.

Je nach Ort werden verschiedene Typen unterschieden: Die meisten Myome sitzen in der Gebärmutterwand (intramurale Myome). Dadurch wächst die Gebärmutter gleichzeitig mit dem Myom. Die subserösen Myome liegen an der Außenwand der Gebärmutter. Liegen die Myome in den seitlichen Bändern der Gebärmutter werden sie als intraligamentär bezeichnet.

Therapie

Eine medikamentöse Therapie durch die Gabe von Hormonen ist meist nicht von dauerhaftem Erfolg. Die operative Therapie sollte vor allem bei symptomatischen, stark wachsenden Myomen und bei unerfülltem Kinderwunsch in Betracht gezogen werden. Je nach der Größe und der Lage des Befundes kann man das Myom im Rahmen einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) entfernen.

Soll die gesamte Gebärmutter entfernt werden, kann dies bei einer kleinen Gebärmutter über die Scheide erfolgen (vaginale Hysterektomie). Bei großen Befunden muss dies jedoch durch einen Unterbauchquerschnitt erfolgen (abdominale Hysterektomie).

Welche Form der operativen Therapie für Sie in Frage kommt, wird vorher in einem ausführlichen Gespräch geklärt.


5. Endometriose

Die Endometriose ist eine Ansammlung von Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutter an verschiedenen Stellen. Während des weiblichen Zyklus reagieren diese Stellen genauso auf hormonelle Veränderungen wie die Schleimhaut in der Gebärmutter.

Symptome

Das häufigste Symptom sind Regelschmerzen, die schon ab der ersten Regelblutung auftreten. Häufig ist es auch eine Ursache für Unfruchtbarkeit.

Die Herde bluten zum Zyklusende hin ab. Dabei können Zysten entstehen, welche beim Aufschneiden eine zähe, bräunliche Flüssigkeit, bestehend aus altem Blut, absondern. Deswegen werden diese Zysten auch als Schokoladenzysten bezeichnet.

Diagnose

Die Diagnose wird durch eine gynäkologische Untersuchung inklusivem Ultraschall gestellt. Kleine Herde im Bauchraum sind dadurch aber nicht sichtbar, so dass eine Bauchspiegelung notwendig sein kann. Dabei können diese Herde gleichzeitig abgetragen und histologisch untersucht werden.

Therapie

Die Behandlung besteht in der Gabe von Hormonpräparaten wie Danazol oder GnRH-Analoga und in der chirurgischen Therapie mit Entfernung der Herde.


6. Eileiter- und Eierstockenzündungen (Adnexitis)
Die Entzündung des Eileiters bzw. Eierstocks ist eine Infektionskrankheit, die vor allem junge Frauen betrifft. Ohne Therapie kann sich die Entzündung über den gesamten Bauchraum ausdehnen und dann zu einem lebensbedrohlichen Krankheitsbild werden. Häufigste Folgeerkrankung ist die Sterilität.

Ursache und Symptome

Die Erreger (häufig Chlamydien, Gonokokken und andere Keime) dringen über die Scheide ein. Der Ausfluss beginnt übel zu riechen und ist gelblich verfärbt.

Ist die Entzündung schon auf Eileiter und Eierstock ausgedehnt, kommt es häufig nach der Menstruation zu einem plötzlichen seitenbetonten Unterbauchschmerz.

Therapie

Die Therapie zunächst in der Gabe von Schmerzmitteln und Antibiotika. Bei unklaren Befunden oder bei Nichtansprechen auf die medikamentöse Therapie kann eine Bauchspiegelung unter Umständen mit Entfernung des entzündeten Eileiters vonnöten sein.

Wenn eine Eileiter- und Eierstockentzündung allerdings zu spät erkannt bzw. behandelt wird oder die Medikamente nicht regelmäßig eingenommen werden, besteht die Gefahr, dass sich eine chronische Entzündung entwickelt.


7. Zysten
Zysten sind mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume, die sich an verschiedenen Körperstellen bilden können. In der Frauenheilkunde spielen vor allem Zysten am Eierstock und in der Brust eine Rolle.

Ursachen

Man unterscheidet zwei Arten von Zysten, die funktionellen Zysten, welche unter Hormoneinflüssen entstehen und echte Neubildungen. Grundsätzlich sind Zysten gutartige Veränderungen. In einigen Fällen kann man allerdings im Ultraschall nicht eindeutig eine bösartige Neubildung ausschließen.

Symptome

Das Platzen einer Zyste kann sehr schmerzhaft sein. Die Flüssigkeit in der Zyste entleert sich dann in den Bauchraum, was meist ungefährlich ist und mit Gabe von Schmerzmedikamenten behandelt werden kann. Führt die Zyste jedoch zu einer Drehung des Eierstockes (Stieldrehung) mit Abklemmen der Blutversorgung muss sofort eine Operation erfolgen, da sonst der Eierstock absterben kann.

Wenn Zysten am Eierstock Hormone bilden, kann es unter Umständen zu Dauerblutungen kommen.

Therapie

Wird eine Zyste am Eierstock festgestellt, reicht zunächst eine Beobachtung. Bilden sich die Zysten nach einigen Wochen nicht von selber zurück oder nehmen sie an Größe zu, bedarf es einer genaueren Abklärung. Die Therapie erfolgt meist chirurgisch durch eine Bauchspiegelung.

Zysten in der Brust

Zysten an der Brust verursachen häufig durch den Druck auf das umliegende Gewebe Schmerzen. Ab einer bestimmten Größe können diese Zysten punktiert werden und die in der Flüssigkeit enthaltenen Zellen untersucht werden, um sicher eine bösartige Veränderung auszuschließen.


8. Polypen
Polypen sind gutartige Veränderungen der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses.

Symptome

Sie verursachen häufig unregelmäßige außerhalb der Menstruation auftretende Blutungen. Oft treten Polypen in Zusammenhang mit Myomen auf.

Nach der Menopause treten Polypen gehäuft mit Gebärmutterkrebs auf.

Diagnostik und Therapie

Im Rahmen einer Gebärmutterspiegelung und Ausschabung werden die Polypen entfernt und anschließend histologisch untersucht. Da bei einer Ausschabung gleichzeitig Schleimhaut der Gebärmutter abgetragen wird, kann eine bösartige Neubildung erkannt werden und sich die entsprechende Therapie anschließen.


9.
Eileiter- und Bauchhöhlenschwangerschaft

Schwangerschaften, die außerhalb der Gebärmutter entstehen befinden sich am häufigsten im Eileiter. Sie können sich aber auch in der Bauchhöhle, im Eierstock oder Gebärmutterhals entwickeln. Zusammen werden sie als Extrauteringravidität, d.h. außerhalb der Gebärmutter, bezeichnet.

Ursache

Ursache ist ein gestörter Transport der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter. Die Wanderung der Eizelle über den Eileiter in die Gebärmutter kann aus verschiedenen Gründen gestört sein. Der Eileiter kann durch Entzündungen, Operationen, vorherige Eileiterschwangerschaften, eine Sterilisation oder durch eine Endometriose verwachsen sein.

Anfangs verursacht diese Art der Schwangerschaft keine Beschwerden. Aber mit dem Wachstum der Schwangerschaft kann es für die betroffene Frau durch eine nichtaufhörende Blutung zu einer lebensbedrohlichen Situation werden.

Diagnose

Neben der genauen Befragung wird im Blut oder Urin das Schwangerschaftshormon humanes Choriongonadotropin (HCG) bestimmt, welches auch bei normalen Schwangerschaften nachgewiesen wird. Findet man im Ultraschall keine Schwangerschaft in der Gebärmutterhöhle und ist der Hormonspiegel erhöht, liegt eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter nahe. Mittels Ultraschall gelingt es oft eine Schwangerschaft z.B. im Eileiter zu finden. Ist dies nicht möglich und es besteht weiterhin der dringende Verdacht auf eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter schließt sich eine Bauchspiegelung an. Damit kann gleichzeitig die Therapie stattfinden.

Therapie

Wird die Schwangerschaft frühzeitig bekannt und treten noch keine Beschwerden auf, kann man zunächst bei täglichen Kontrollen abwarten.

Im fortgeschrittenen Stadium oder bei Nachweis von Blut in der Bauchhöhle ist eine Bauchspiegelung notwendig mit dem Entfernen des Schwangerschaftsgewebes. Dabei wird versucht den Eileiter zu erhalten. Dies ist aber nicht immer möglich. Tritt unter der Operation eine nicht zu stillende Blutung auf oder sitzt die Schwangerschaft nah an der Gebärmutter muss der Eileiter gegebenenfalls entfernt werden. Auch nach Entfernung eines Eileiters ist es noch möglich schwanger zu werden.

Ist einmal eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter aufgetreten, besteht für die folgenden Schwangerschaften ein erhöhtes Wiederholungsrisiko. Es ist aber auch möglich, dass keine Komplikationen in der Folgeschwangerschaft auftreten.

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